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Liebe Leserin, lieber Leser

die Spannung war groß, die politischen Versprechen vielfältig – jetzt ist das Ergebnis der Bundestagswahl 2017 amtlich: Die Große Koalition wird wohl bald Geschichte sein. Nun ist die künftige Bundesregierung – voraussichtlich ein Jamaika-Bündnis aus Union, FDP und Grünen –gefordert, die Weichen in der Wohnungspolitik neu zu stellen. Denn bereits heute stehen wir vor der extremen Situation, dass selbst Normalverdiener in Deutschlands Großstädten so gut wie keine bezahlbaren Wohnungen mehr finden. Vor diesem Hintergrund ist ein konsistentes wohnungspolitisches Konzept für die nächste Legislaturperiode unerlässlich. Die Verantwortlichen wären gut beraten, dabei konsequent auf den Abbau Normen und Regulierung sowie eine Abkehr von der Preisspirale bei der Grund- und Grunderwerbsteuer zu setzen. Doch zunächst bleibt abzuwarten, wann das neue Kabinett überhaupt seine Arbeit aufnehmen wird. In der Zwischenzeit wünsche ich Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre unseres aktuellen Newsletters. Diesmal stellen wir Ihnen unsere neuen Privatisierungsprojekte in Wiesbaden, Untergruppenbach, Renningen und Aalen vor, mit denen wir einmal mehr zahlreichen Menschen ermöglichen, preiswertes Wohneigentum zu erwerben.. 


Ihr
Dieter Schwahn

Nach der Bundestagswahl:

Nach vier routinierten, aber zähen Jahren ist die Große Koalition um Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Bundestagswahl 2017 deutlich härter abgestraft worden als erwartet. Da die SPD bereits am Wahlabend den Gang in die Opposition angekündigt hat, scheint ein Bündnis aus CDU/CSU, der wiedererstarkten FDP und den Grünen die einzige Regierungsoption zu sein. Was würde eine solche Jamaika-Koalition für die künftige Ausrichtung der bundesdeutschen Wohnungspolitik bedeuten?

In vielen Städten und Regionen sind die Mieten in den vergangenen Jahren rasant gestiegen. Auch die Kaufpreise von Immobilien kennen meist nur eine Richtung: stramm nach oben. Hinzu kommen ständig neue Anforderungen an den Klimaschutz und die Erhöhung von Abgaben, die das Bauen und Wohnen kontinuierlich verteuern. Die Wahlkampftauglichkeit des Themas Wohnen war vor diesem Hintergrund keiner der etablierten Parteien entgangen. „Dass die Politik einen nicht unwesentlichen Anteil an der ungesunden Entwicklung der Wohnungsmarkts hat, wurde dabei jedoch gerne unterschlagen“, betont SüdWERT-Geschäftsführer Dieter Schwahn in diesem Zusammenhang. „Fast alle Bundesländer haben in der jüngeren Vergangenheit die Grunderwerbsteuer erhöht. Dadurch ist es spürbar teurer geworden, Wohneigentum zu kaufen – vor allem, weil Erwerbsnebenkosten in den seltensten Fällen über Kredite finanziert werden können und somit das Eigenkapital schmälern.“ Durch schärfere Vorschriften zu Klimaschutz, Barrierefreiheit und Stellplätzen habe die Politik zudem zu einem massiven Anstieg der Baukosten beigetragen.

Welche Lösungsansätze sehen Union, FDP und Grüne also, dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum in der Zukunft zu begegnen? In den Wahlprogrammen finden sich dazu zahlreiche Vorschläge, die es nun gilt, in Einklang zu bringen. So denken CDU/CSU unter anderem an eine Wiederbelebung des Baukindergelds sowie Freibeträge in der Grunderwerbsteuer, um die Erwerbsnebenkosten zu senken. Die Grünen setzen derweil auf staatliche Intervention und möchten Immobilienspekulationen eingrenzen sowie uneingeschränkt besteuern. Außerdem steht die Verschärfung der Mietpreisbremse – anders als bei Union und FDP – auf der politischen Agenda. Die Freien Demokraten wollen die Mietpreisbremse sogar gänzlich abschaffen und stattdessen wie CDU/CSU Freibeträge in der Grunderwerbsteuer einführen.

„Am Ende dürfte die Jamaika-Koalition wohl kaum an der Wohnungspolitik scheitern, da es jenseits der Unterschiede zu viel Gemeinsames in den Programmen gibt“, ist Schwahn überzeugt. „Solange die Verantwortlichen in Berlin jedoch vornehmlich auf Subventionen und Wettbewerbsbeschränkungen setzen, werden die erhofften Resultate weiter ausbleiben“, gibt der SüdWERT-Chef zu bedenken.

SüdWERT privatisiert denkmalgeschütztes Jugendstilhaus im Wiesbadener Westend

Mit rund 290.000 Einwohnern ist die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden einer der bedeutendsten Wirtschaftsstandorte der Rhein-Main-Region und bietet dank ihrer 15 Thermal- und Mineralquellen sowie der historischen Altstadtkulisse eine außergewöhnlich hohe Lebensqualität. Um dem wachsenden Angebotsbedarf am Wohneigentumsmarkt zu begegnen, hat die SüdWERT kürzlich ein denkmalgeschütztes Jugendstilhaus mit 15 Wohneinheiten im Wiesbadener Feldherrenviertel erworben, die nun Mietern, Eigennutzern und Kapitalanlegern zum Kauf angeboten werden.

Zusammen mit der angrenzenden rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz bildet die international bekannte Kurstadt ein länderübergreifendes Doppelzentrum mit mehr als einer halben Millionen Einwohne, das über eine hervorragende Infrastruktur verfügt. Das Stadtbild ist geprägt von klassizistischen Bauten und Jugendstilvillen – in der Weltkurstadt entstanden zudem viele repräsentative öffentliche Gebäude wie das Kurhaus, das Hessische Staatstheater sowie weitläufige Parkanlagen, weshalb Wohnraum im gesamten Stadtgebiet sehr gefragt ist.

Die von der SüdWERT erworbene Wohnanlage liegt im Wiesbadener Westend zwischen Blücherstraße und Kurt-Schumacher-Ring. Das Mehrfamilienhaus wurde um 1908 erbaut, steht unter Denkmal-Ensembleschutz und besteht aus 15 Wohneinheiten, zwei Gewerbeeinheiten sowie einer Lagereinheit, die sich auf insgesamt sechs Geschosse verteilen.Im Umkreis von einem Kilometer befinden sich mehrere Kindergärten und Schulen. Die Nahversorgung ist durch verschiedene Supermärkte, Discounter sowie Einzelhandel gewährleistet; in wenigen Gehminuten sind zudem Innen- und Altstadt erreichbar.

Vertriebsbeginn ist im Winter 2017. Gemäß ihrer Unternehmensphilosophie wird die SüdWERT zunächst den aktuellen Mietern ein Kaufangebot zu Vorzugspreisen für deren bisherige Wohnungen unterbreiten. Erst wenn sich die Mieter gegen den Erwerb entschieden haben, kommen Kapitalanleger zum Zug. Wie bei allen Projekten der SüdWERT werden die Mieter in Form einer Mietvertragsergänzung vor Eigenbedarfskündigungen geschützt.

Durch zahlreiche Modernisierungsmaßnahmen, die in den vergangenen 20 Jahren umgesetzt wurden, befindet sich das Gebäude in einem gepflegten Zustand. Unter anderem tragen runderneuerte  Gasleitungen und Hausanschlüsse, Kunststofffenster, Gasetagenheizungen sowie sanierte Balkone und Bäder zu einem zeitgemäßen Wohnkomfort bei. In den einzelnen Wohnungen erinnern vereinzelte Stuckelemente, Holzdielenböden und Holzkassettentüren an die Jugendstil-Epoche.

SüdWERT erwirbt Wohnanlagen in Untergruppenbach, Renningen und Aalen

Die Landeshauptstadt Stuttgart ist dank ihrer Wirtschaftskraft und kulturellen Vielfalt eine der beliebtesten Wohnadressen Baden-Württembergs. Entsprechend groß ist die Nachfrage am Wohnungsmarkt, was sich zwangsläufig auf die Immobilienpreise auswirkt. Mit der Privatisierung einer Wohnanlage mit 47 Einheiten im beliebten Stadtbezirk Weilimdorf hat die SüdWERT einmal mehr zahlreichen Menschen zu bezahlbarem Wohneigentum verholfen. 

Untergruppenbach|Schillerstraße 7

Mehrfamilienhaus mit 6 Wohnungen (Baujahr 1974)

Untergruppenbach liegt verkehrsgünstig an der Autobahn A 81 zwischen Heilbronn und Stuttgart. Die Gemeinde verfügt über eine gut ausgebaute Infrastruktur mit Kindergärten, Schule, Freibad und Einzelhandelsgeschäften. Das massiv erbaute, dreigeschossige Wohnhaus Schillerstraße 7 liegt nahe des Ortszentrums in einer ruhigen Anliegerstraße. Es stehen 3-Zimmer-Wohnungen mit jeweils rund 74 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung. Alle Wohnungen haben zweckmäßige Grundrisse, Tageslichtbäder und einen nach Süden ausgerichteten Balkon mit Ausblick auf das Untergruppenbacher Wahrzeichen, die Burg Stettenfels. Das Objekt wurde für die REGIOWERT, ein Partnerunternehmen der SüdWERT und der Stadtsiedlung Heilbronn, erworben. 

Renningen | Gänswasen 5-7

Mehrfamilienhaus mit 12 Wohneinheiten und 11 Pkw-Stellplätzen (Baujahr 1971)

Die Stadt Renningen liegt rund 20 Kilometer westlich der Landeshauptstadt Stuttgart im Landkreis Böblingen und gehört mit ihren 18.000 Einwohnern  zu einer der gefragtesten Wohnregionen im Raum Stuttgart. Die äußerst verkehrsgünstige Lage mit S-Bahnanschluss nach Stuttgart und Böblingen sowie den direkten Anschlüssen zu den Bundesautobahnen A8/A81 machen Renningen auch als Wirtschaftsstandort attraktiv. Die Wohnanlage im Gänswasen 5-7 besteht aus 2- und 3-Zimmer-Wohnungen, die sich allesamt in einem sehr gepflegten Erhaltungszustand befinden. In den vergangenen 15 Jahren wurden unter anderem die Fenster erneuert, die Balkone saniert, die Heizanlage ausgetauscht, die Fassade gedämmt sowie das Dachgeschoss ausgebaut.

Aalen-Wasseralfingen | Philipp-Funk-Straße 98

Mehrfamilienhaus mit 16 Wohneinheiten, 9 Garagen und 11 Pkw-Stellplätzen (Baujahr 1983)

Mit seinen rund 67.000 Einwohnern ist Aalen der Primus der Wirtschaftsregion Ostwürttemberg und erhielt 2016 von der Industrie – und Handelskammer das Qualitätszeichen „Ausgezeichneter Wohnort für Fach – und Führungskräfte“ verliehen. Neben einer Vielzahl kleinerer Mittelstandsbetrieben sind die Weltmarktführer Erlau und Carl Zeiss die größten Arbeitgeber am Ort. Der Anschluss an die A7 mit Anbindung an die A8 Richtung Stuttgart oder München ist in nur wenigen Fahrminuten erreichbar. Die Wohnanlage Philipp-Funk-Straße 98 befindet sich im beliebten Stadteil Wasseralfingen und besteht aus 2,5-, 3,5- und 4,5-Zimmer-Wohnungen in gepflegtem Erhaltungszustand. Die Heizanlage wurde 2008 erneuert und die Außenfassade 2009 neu gestrichen.

Benefiz-Golfturnier auf der Kaiserhöhe:

Spendenübergabe auf der Kaiserhöhe (von links): Carmen Schnabel vom Soroptimist Club International Mosbach, Jürgen Kriege, Vorsitzender des Ambulanten Kinderhospizdiensts Neckar-Odenwald-Kreis, und SüdWERT-Geschäftsführer Dieter Schwahn

SüdWERT unterstützt
Ambulanten Kinderhospizdienst Neckar-Odenwald-Kreis

Bereits seit vielen Jahren unterstützt die Firma SüdWERT regionale soziale Vorhaben in Form von Spenden. Dieses Engagement hat das Unternehmen aus Bietigheim-Bissingen mit der Ausrichtung eines Benefinz-Golfturniers in Kooperation mit dem Soroptimist Club International Mosbach fortgesetzt. Bei der mittlerweile fünften Auflage des Turniers auf der Golfanlage Kaiserhöhe bei Merchingen wurden erneut 6.000 Euro gesammelt, die dem Ambulanten Kinderhospizdienst Neckar-Odenwald-Kreis zugutekommen.

 Der gemeinnützige Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, betroffene Menschen bei Lebenssituationen zu begleiten und zu unterstützen, in denen Kinder und Jugendliche mit Krankheit, Sterben, Tod und Trauer konfrontiert werden. Die Begleitung erfolgt durch qualifizierte, ehrenamtlich tätige Mitarbeiter und findet überwiegend in der häuslichen Umgebung der betroffenen Familien im Neckar-Odenwald-Kreis statt.

Vor diesem Hintergrund ist es SüdWERT-Geschäftsführer Dieter Schwahn ein besonderes Anliegen, im Rahmen des Benefiz-Golfturniers möglichst viel Geld zu sammeln, um dem Team des Kinderhospizdiensts finanziell unter die Arme greifen können. Dass auch in diesem Jahr wieder rund 70 spendenwillige Teilnehmer dabei waren, sehen die Organisatoren als Bestätigung ihrer Arbeit, worüber sich der Schirmherr des Turniers, Landrat Dr. Achim Brötel, ebenfalls sehr erfreut zeigte.

 Zusammen mit Beate Keßler und Carmen Schnabel vom Organisationsteam des Soroptimist Club International Mosbach überreichte Schwahn im Anschluss ans Turnier den Spendenscheck an den Vorsitzenden des Ambulanten Kinderhospizdienst Neckar-Odenwald-Kreis, Jürgen Kriege, der er sich im Namen des gesamten Vereins für die großzügige Unterstützung bedankte.