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Liebe Leserin, lieber Leser

wer hätte im vergangenen Herbst vermutet, dass es nahezu ein halbes Jahr dauern würde, bis die neue Bundesregierung die Arbeit aufnimmt? Das Scheitern der Jamaika-Gespräche und der mehr als zähe Weg zur Neuauflage der Großen Koalition lassen jedenfalls befürchten, dass die Politikverdrossenheit vieler Bürger weiter genährt wird und insbesondere extreme Parteien bei künftigen Wahlen profitieren. Genau wie alle übrigen Schlüsselbranchen Deutschlands benötigt auch die Immobilienwirtschaft Klarheit und Planungssicherheit bei ihren langfristig angelegten Projekten. Von der künftigen Bundesregierung erwarten wir deshalb die Schaffung von stabilen Rahmenbedingungen, die es den Unternehmen ermöglichen, bezahlbaren Wohnraum anzubieten, dem Bürger aber gleichzeitig nicht ständig höhere Kosten für den Erwerb oder die Anmietung einer Wohnung zumuten. Dass die Große Koalition wohnungspolitisch vornehmlich auf finanzielle Anreize wie etwa das Baukindergeld setzen will, mag auf den ersten Blick nicht sonderlich originell sein – gleichwohl ist die gezielte Förderung von Wohneigentum definitiv eine sinnvolle, längst überfällige Maßnahme, um Entspannung in den hart umkämpften Wohnungsmarkt zu bringen und der wachsenden Altersarmut vorzubeugen. 


Ihr
Dieter Schwahn

Baukindergeld erleichtert Familien den Weg zum Eigenheim

Rund sechs Monate nach der Bundestagswahl, unzähligen Verhandlungsrunden und dem letztlich positiven Votum der SPD-Basis steht einer Neuauflage der Großen Koalition nichts mehr im Weg. Damit rückt auch die angekündigte Einführung des Baukindergelds näher, das jungen Familien den Weg zum Eigenheim erleichtern soll. Dieter Schwahn, Geschäftsführer der SüdWERT Wohnungsprivatisierungsgesellschaft aus Bietigheim-Bissingen, sieht die geplante Subvention als nicht unwesentlichen Finanzierungsbaustein, der insbesondere Haushalten mit vergleichsweise geringem Einkommen den Erwerb von Wohneigentum ermöglichen kann. 

Das Baukindergeld in Höhe von 1.200 Euro pro Kind und Jahr soll bis zu einem zu versteuernden Haushaltseinkommen von 75.000 Euro plus 15.000 Euro Freibetrag je Kind gewährt und über eine Dauer von zehn Jahren gezahlt werden. „Dass die neue Regierung hier ein klares Zeichen setzt und auf diesem Weg die Wohneigentumsquote stärken will, ist mit Sicherheit ein Schritt in die richtige Richtung“, sagt SüdWERT-Geschäftsführer Schwahn. „Denn es gibt keinen besseren Schutz vor steigenden Mieten und Altersarmut als die eigenen vier Wände.“

Tatsächlich lebt in kaum einem anderen Land ein so großer Anteil der Bevölkerung zur Miete wie in Deutschland. Laut einer aktuellen Studie des Instituts für deutsche Wirtschaft liegt die Wohneigentumsquote bei gerade einmal rund 45 Prozent. Zum Vergleich: In Spanien und Italien werden beispielsweise drei Viertel aller Wohnimmobilien vom Eigentümer selbst genutzt – in Norwegen sogar mehr als 80 Prozent. Vor diesem Hintergrund sieht Schwahn das geplante Baukindergeld als geeignetes politisches Instrument, die Schaffung von Wohneigentum zu fördern. „Dabei gilt es jedoch zu bedenken, dass immer weniger Menschen wirtschaftlich in der Lage sind, die Preise zu bezahlen, die für Neubauimmobilien aufgerufen werden – selbst mit staatlicher Unterstützung.“

Für die überwiegende Mehrheit der Kaufinteressenten bedeute das aber nicht automatisch, dass der Traum vom Eigenheim begraben werden müsse, so Schwahn weiter. „Auch für Menschen mit mittlerem oder geringem Einkommen sind Bestandsimmobilien, wie sie beispielsweise die SüdWERT im Rahmen ihres sozialverträglichen Privatisierungsmodells anbietet, eine durchaus realistische Möglichkeit, Wohneigentum zu bilden. Schließlich liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis im Bestand bei rund 1.500 bis 2.500 Euro, während im Neubau häufig mindestens das Doppelte bezahlt werden muss“, rechnet der Immobilienprofi vor. Vor diesem Hintergrund sei die Einführung des Baukindergelds gerade für junge Familien eine zusätzliche Hilfe, um Hürden bei der Finanzierung zu überwinden.

Kaufen vielerorts günstiger als Mieten

Die Stärkung der Eigentumsquote wertet der Experte als wichtigen Beitrag zur Förderung sozialpolitischer Ziele, insbesondere im Hinblick auf Vermögensbildungund Altersvorsorge. „In einer eigenen Wohnung, die zu günstigen Konditionen zu erwerben ist und im gewohnten sozialen Umfeld liegt, sehen viele Menschen eine sichere und wertstabile Investition. Ein Hebel für die Kaufentscheidung ist mit Sicherheit auch das nach wie vor niedrige Zinsniveau, das es dem Käufer erlaubt, seine Wohnung quasi zum gleichen Preis zu finanzieren, den er zuvor für die Miete aufgewendet hat“, ergänzt Schwahn. Hinzu komme,dass Kaufen vielerorts sogar günstiger

als Mieten ist – eine Einschätzung, die auch eine kürzlich veröffentlichte Analyse des Fachportals immowelt.de bestätigt, bei der die Kauf- und Mietpreise in den 79 größten deutschen Städten verglichen wurden.

Den Großteil ihrer Privatisierungsobjekte bezieht die SüdWERT aus dem Bestand von Städten und Gemeinden, die sich mit der Veräußerung ihrer Wohnungen schwertun oder Entlastung bei Kosten und Verantwortung suchen. Dass viele Kommunen dabei auf das Unternehmen aus Bietigheim-Bissingen zukommen, führt Schwahn auf das sozialverträgliche Modell zurück, das SüdWERT von anderen Privatisierungsanbietern unterscheide: „Während einige Marktteilnehmer nur daran interessiert sind, Rendite zu erwirtschaften, ohne in die Gebäude zu investieren, ist für uns die Verantwortung gegenüber den Mietern entscheidend. Erst wenn sich der Mieter gegen einen Kauf ausgesprochen hat, wird die Wohnung Dritten angeboten.“ In diesem Fall komme jedoch regelmäßig eine Sozialcharta zum Tragen, die den aktuellen Mieter in Form eines Mietvertragsnachtrags vor Eigenbedarfskündigungen schützt. „Gerade deshalb nehmen uns Kommunen und Wohnungsgesellschaften als ehrlichen und verlässlichen Partner wahr“, ist der Immobilienprofi überzeugt.

Nach diesem Konzept habe die SüdWERT bereits mehr als 6.000 Wohneinheiten an rund 90 Einzelstandorten privatisiert. Paradebeispiele für diese Vorgehensweise seien unter anderem die erst kürzlich abgeschossenen Projekte in Heilbronn, Schwieberdingen (Kreis Ludwigsburg) und Freiburg. Schwahn: „Dass sich an diesen Standorten etwa ein Viertel der Bestandsmieter für den Erwerb ihrer Wohnungen entschieden hat, sehen wir als Bestätigung unserer transparenten Geschäftspolitik.“

Neues Projekt in Waiblingen: <small>SüdWERT setzt erfolgreiche Arbeit im Rems-Murr-Kreis fort</small>

 

Seit nahezu 20 Jahren macht es sich die SüdWERT zur Aufgabe, den Menschen in der Metropolregion Stuttgart durch Ankauf und Privatisierung von ausgewählten Bestandsimmobilien eine preiswerte Alternative zu einer Neubauinvestition zu bieten. Mit einem neuen Projekt in Waiblingen wird diese Strategie erfolgreich fortgesetzt. Auf der Korber Höhe hat das Unternehmen aus Bietigheim-Bissingen kürzlich eine Wohnanlage, bestehend aus 26 Einheiten, von einer regionalen Genossenschaft erworben.

Als größte Stadt des Rems-Murr-Kreises ist Waiblingen einer der wichtigsten Wirtschaftsstandorte im Stuttgarter Osten und bietet rund 56.000 Einwohnern ein attraktives Zuhause. Wichtige Arbeitgeber vor Ort sind unter anderem die weltweit bekannte Motorsägenhersteller Stihl sowie die Robert Bosch GmbH, die dort zwei Werke für Kunststoff- und für Verpackungstechnik betreibt. Berufspendler gelangen über die Bundesstraße 14  in kurzer Zeit in die Landeshauptstadt Stuttgart, die außerdem per S-Bahn und Bus bequem und in enger Taktung zu erreichen ist. Die idyllische Waiblinger Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, kopfsteingepflasterten Plätzen, der wehrhaften Stadtmauer und den eindrucksvollen Fachwerkhäusern sowie die Naturlandschaft des Remstals ermöglichen eine aktive und abwechslungsreiche Freizeitgestaltung.

Das Stadtbild ist von aufgelockerten, kleinteilig strukturierten Siedlungserweiterungen geprägt. Eine Ausnahme stellt die Korber Höhe mit ihren typischen Großstrukturen der 1970er-Jahre dar: Dort befindet sich auch das neue Privatisierungsobjekt der SüdWERT.   Im Norden und Westen des Gebäudekomplexes Salierstraße 32 und 34 grenzen ebenfalls größere Geschosswohnungsbauten an, in Richtung Süden und Osten setzen flachere Strukturen das Stadtteilgefüge fort. Die Wohnanlage liegt in unmittelbarer Nähe eines kleinen Nahversorgungszentrums mit zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten. Darüber hinaus finden sich Bushaltestellen, Restaurants, Banken, Schulen, Kindergärten und Arztpraxen ebenfalls im direkten Umfeld. Das Ortszentrum sowie die historische Altstadt sind nur gut zwei Kilometer entfernt.

Das von der SüdWERT erworbene Objekt wurde 1972 erbaut und besteht aus insgesamt 26 Einheiten, die über zwei Hauseingänge zugänglich sind. Alle Wohnungen verfügen über Balkone. Zur Wohnanlage zählen ferner 15 Tiefgaragen-Stellplätze und 11 Stellplätze im Freien. Mit ihrem neuen Projekt in Waiblingen will die SüdWERT ihre erfolgreiche Arbeit im Rems-Murr-Kreis fortsetzen – eine Privatisierungsmaßnahme, die nachweislich zur Steigerung der Wohneigentumsquote in der Metropolregion Stuttgart beigetragen hat, wurde erst vor wenigen Monaten in Weinstadt-Endersbach gestartet. Auch dort hatte SüdWERT 31 Wohneinheiten aus dem Bestand der Genossenschaft übernommen. Das Portfolio umfasste 9 Zwei-Zimmer-, 12 Drei-Zimmer- und 10 Vier-Zimmer-Wohnungen sowie 31 Tiefgaragenstellplätze und erzielte eine Mieterkaufquote von bisher rund 35 Prozent.

 

 

Projektstart: SüdWERT erwirbt Wohnanlage in Bretten

Im westlichen Kraichgau gelegen, ist Bretten mit ihren knapp 30.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt im Landkreis Karlsruhe. Die SüdWERT Wohnungsprivatisierungsgesellschaft mbH hat dort kürzlich eine Wohnanlage aus den 90er-Jahren von einem Privateigentümer erworben. Gemäß ihres sozialverträglichen Privatisierungsmodells werden die Wohnungen zunächst den aktuellen Mietern zu Vorzugspreisen zum Kauf angeboten. Verkaufsstart ist im Mai 2018.

Bretten verfügt über eine umfassend ausgebaute Infrastruktur und ist dank der Anbindung an die Bundesstraßen 35, 293 und 294 sowie den regionalen und überregionalen Nahverkehr auch für Berufspendler ein attraktiver Wohnort. Große wirtschaftsstarke Städte wie Karlsruhe, Heilbronn und Bruchsal sind mit der Kraichgaubahn, der Westbahn und der Stadtbahn Karlsruhe problemlos erreichbar. Die bekanntesten Arbeitgeber vor Ort sind der Haushaltsgerätehersteller Neff sowie die Bischoff Glastechnik AG, die unter anderem für die Verglasung der Reichtagskuppel und des Berliner Hauptbahnhofs verantwortlich zeichnet.

Die von SüdWERT erworbene Wohnanlage wurde 1998 erbaut und befindet sich in einem ruhig gelegenen Wohngebiet unweit des Ortszentrums. Geschäfte des täglichen Bedarfs sowie Arztpraxen, Schulzentrum und Kindergarten finden sich in der Nähe. Die Wohnanlage besteht aus mehreren Gebäuden mit jeweils sieben oder acht Wohnungen pro Hauseingang. Im Außenbereich stehen in einem angrenzenden Garagengebäude Mehrfachparker zur Verfügung, darüber hinaus sind öffentliche Parkplätze vorhanden. Sämtliche Wohnungen sind mit großzügigen Balkonen ausgestattet. Die Wärmeversorgung erfolgt mittels Gaszentralheizung. Im Zuge des Vertriebsstarts unterbreitet SüdWERT zunächst den Bestandsmietern ein Kaufangebot zu Vorzugskonditionen für ihre jeweiligen Wohnungen.